Das Pumpwerk

Das untere Gäu liegt auf einem grossen unterirdischen Grundwasservorkommen. Das Wasser ist seit jeher sehr rein, von guter Qualität und Geschmack. Dieser Grundwassersee ist ein grosses natürliches Reservoir, das uns einen genügend grossen Vorrat an sauberem Trinkwasser bereit hält.

Nach einem ursprünglichen Pumpwerk in Härkingen wurde im Jahre 1951 eine neue Pumpstation in Kappel in Betrieb genommen. In den folgenden Jahren meldete auch Hägendorf zusätzlichen Wasserbedarf. Weil die Bevölkerung der Dörfer stetig wuchs, kam 1973 ein Vertrag zwischen der Gemeinde Hägendorf und dem ZVWVU zum Bau eines gemeinsamen Grundwasserbrunnens zustande. Die Projektierungsphase dauerte aber dann doch noch recht lange. Darum konnte das neue Pumpwerk Zelgli erst im Jahre 1987 in Betrieb gehen.

Aus dem Pumpwerk Zelgli in Kappel wird in drei Transportleitungen Grundwasser eingespeist:

  • Richtung Reservoir Kappel mittels 400 mm-Leitung
  • Richtung Reservoir Weinhalde Hägendorf mittels 400 mm-Leitung
  • Richtung Härkingen mittels 300 mm-Leitung

 

 

 

Das Reservoir

Bereits im Jahre 1913 wurde auf dem Born ein erstes Reservoir mit einem Inhalt von 600 m3 eröffnet. Nach Jahren mit steigendem Wasserverbrauch in der Region wurde 1950 ein zweites Reservoir eröffnet. 1998 wurde an der Stelle des ersten Reservoirs das moderne dritte Reservoir erstellt. Das Wasser wird vom Pumpwerk Zelgli auf ca. 420 m.ü.M. in die Reservoire auf einer Höhe von 510.70 m.ü.M. gepumpt. Heute sind folgende Kapazitäten vorhanden:

  • Reservoir 1950 1 Kammer à 800 m3
  • Reservoir 1998 1 Kammer à 2‘500 m3
  • Reserve Löschwasser 800 m3 (= 800‘000 Liter)

Die Einspeisung erfolgt über die Steigleitung vom Pumpwerk Zelgli mittels der 400 mm-Leitung. Pro Tag werden durchschnittlich rund 3‘000 m3 (= 3‘000‘000 Liter) vom Talboden auf den Born gepumpt.



Entwicklung Wasserverbrauch pro Kopf/Tag in Liter



 

Wichtigste Begründungen für den Rückgang

  • Optimierungen im Wasserverbrauch bei der Bevölkerung (z.B. Duschen statt Baden)
  • Neue Produktionsverfahren und Strukturänderungen in der Industrie
  • Bessere Überwachungsmöglichkeiten in den Netzen und damit geringere Wasserverluste

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